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Donnerstag, 29. Oktober 2009

10 Dinge - oder Morgenstund hat S*** im Mund

Ich bin ein ausgesprochener Morgenmuffel, ich verabscheue alles was mit Morgen zu tun hat. Gott hat den morgen erfunden, um uns Demut zu lehren und uns einen Grund zu geben schlecht gelaunt zu sein. Gott meint wer nicht stak genug ist, den Morgen zu überstehen, der ist des Abends mit Völlerei und Alkohol nicht wert. Gott ist ein Drill Sergeant!

Wie auch immer hier ein Einblick in meinen Morgen heute:

  1. Ich bin wach 2 Minuten vor der Wecker klingelt (toll jetzt bin ich 2 Minuten mehr damit beschäftigt den Tag zu verfluchen. Danke auch)
  2. Die Dusche findet kaltes Wasser toll (Ich nicht , aber was habe ich schon zu melden)
  3. Ich finde mein Lieblings Shirt nicht (Dafür ein Shirt in einer Kindergrösse...mein Schrank müsste mal Down-Sizen und sich dann auf TRAGBARE Sachen fokussieren)
  4. Ach toll es herrscht Eiszeit draußen (was auch das Mammut neben mir im Tram erklärt)
  5. Mein Kollege, die Frohnatur begrüsst mich überschwänglich (Es ist mir unerklärlich, wie ein Homo Sapiens, der immer gut gelaunt, hilfsbereit und sonst auch alles SOOOOOO TOLL findet, noch nicht ausgestorben ist. DIE sind hartnäckig)
  6. Ein anderer Kollege findet es eine gute Idee die Kaffeemaschine zu entkalken (Ich finde es eine gute Idee im Internet zu googlen, ob ich auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren kann, wenn ich ihn mit meinem Kugelschreiber angreife)
  7. Im Radio spielen sie " Beautiful Day" (Ich könnte mich übergeben, ich glaube ich blute aus den Ohren)
  8. Jeder einzelne Mitarbeiter findet es für nötig, mir einen wunderschönen Tag zu wünschen (Das geht unter Mobbing !!!!!)
  9. Der Warenautomat ist ausser Betrieb (Toll somit gibt es heute kein Knoppers UND kein Kaffee)
  10. Ich weiss, dass morgen der Morgen nicht besser sein wird (Beständigkeit ist eine nette Sache)

Da ich auch diesen Morgen überstanden habe, darf ich mich am Abend wieder austoben: Lang lebe die Völlerei.

Freitag, 9. Oktober 2009

10 Dinge über die man NICHT reflektieren sollte

Grundsätzlich sollte frau eh nicht reflektieren, dass ist viel zu mühsam und kann schwerwiegende Folgen haben. Zum Beispiel könnte frau feststellen, dass es nicht viel zu überdenken gibt, da die Flasche Martini ein grosses Loch in ihr Gedächtnis gebohrt hat. Naja gut solche Martini Eskapaden sind dann grundsätzlich zu reflektieren, da ja nichts mehr überig bleibt zum überdenken ausser ein Kater. Mhh wo war ich schon wieder.....aha ja Dinge über die man besser nicht zu viel nachdenkt:




  1. Chuck Norris Witze (ist zu deprimierend zu wissen, dass der Weltfrieden von seinem Roundhouse Kick abhängt)

  2. Die religiöse Miss Schweiz (wie's aussieht kann sie wenigstens Lesen, auch wenn es nur die Bibel ist)

  3. Schweinegrippe (die Chance von Iphone exekutiert oder von SF1 totgelangweilt zu werden ist um einiges grösser)

  4. Tomaten (warum die ein Gemüse sein sollten weiss niemand, aber was solls für ein Bloody Mary hat's immer noch gereicht)

  5. Leere Alkohol und Nasetücher Gestelle im Coop Wankdorf (da ist Konkurrenz vorhanden aber was will diese Person mit Nasetücher.....Kausalzusammenhang???)

  6. Begrüssung Grüss Gott (da wünschen viele meinen Tod.....ich muss Staatsfeind Nr. 1 sein)

  7. Erhaltene Werbung von pro Senectute (ich kann es kaum erwarten Werbung für die Dritten Zähne zu erhalten)

  8. Nr 1. Sekten Anwärterin zu sein (ich muss sehr mitleidenswert aussehen oder verrät mein wirrer Blick mich? Jedenfalls bin ich aus 100 Leuten, diejenige welche angesprochen wird)

  9. Der Computer zeigt Error wenn ich bei Coop Home bestellen will (toll sogar der Computer findet mich fett)

  10. Aussage: Sind sie noch in der Lehre (wies aussieht binich nicht nur depressiv, dick, alt sondern auch doof.)

Ich werde jetzt mal 2 Minuten darüber nachdenken, mehr zeit bleibt mir nicht da meine Gedächtnisspanne eh nicht länger hält dank Alkohol.

Donnerstag, 27. August 2009

Anleitung zur Massenpanik - Effizientes Raumhandling

Wer kennt diese Situationen nicht:




  • Voller Zug/Tram/Bus (und Frau Müllers Tasche benötigt einen extra Sitz, das Kind von Herr Jakob gleich zwei und der nette Sitznachbar duscht aus persönlicher Überzeugung nicht)

  • Die ewige Schlange an der Migroskasse (der Herr vor mir scheint eine ganze Kompanie zu Verpflegen und die Dame an der Sitze kann sich den Code ihrer EC Karte nicht merken)

Solche Gelegenheiten erfordern eine kreative Platzbeschaffungslösung. Somit hier die Anleitung zu einem effizienten Raumhandling:



  1. Böse Schauen (das Kind von Herr Jakob wird sich weinend zurück ziehen auf einen anderen Platz und die Dame wird anstatt ihre EC Karte mit Bargeld zahlen)

  2. Laut Musik hören ( nervt jeder in Umkreis von einem Kilometer, somit wird der Platz im Zug nicht besetzt)

  3. Laut vor sich hin reden und das Wort Arschloch besonders laut betonen (da werden Plätze fluchtartig verlassen und der Kompanie Verpfleger steuert auch lieber eine andere Kasse an)

  4. Sich als Deutsche ausgeben und sich lauthals über etwas beklagen (da rennen die Schweizer)

  5. Knurren (es nützt keine Ahnung warum, wahrscheinlich sitzt der Kampfhund Schock noch tief)

  6. Laut über Sex reden (da drehen sich alle peinlich berüht weg, ein hoch auf prüde Mitgenossen)

  7. Laut Weinen und GROSSE Tränen produzieren (auch hier flüchten alle, denn Emotionen mögen die Eidgenossen auch nicht, und ausserdem kann Unglück anstecken sein)

  8. Wild um sich schlagen (Gewalt hiflt immer)

  9. Sich lauthals am Telefon über die eigene Verdauung unterhalten (da läuft was..)

  10. Eimal laut Husten und eine Maske hervornehmen (Schweinegrippe ist eine todsichere Sache wenns ums Raumhandling geht)

So ich wünsche viel Vergnügen und einen angebehmen Aufenthalt in einen leeren Abteil und einer leeren Kasse.





Donnerstag, 4. Juni 2009

No we can't

Wie es aussieht, muss man ja heutzutage eine positive Einstellung zum Leben, anderen Menschen und überhaupt haben. Diese Entwicklung beängstigt mich, muss ich jetzt wirklich immer lächelnd und freundlich durchs Leben gehen und zu allem Yes I can sagen. ****, das wird ein beschissenes Leben werden für satirische geschlagene und neurotische Menschen wie mich.



Naja weils halt so schön war damals, als man noch dazu stehen konnte, was man alles nicht kann und gar nicht können will, hier einmal eine nette Aufzählung:



1. Ich kann keine normale Sätze schreiben, was soll ich sagen, ich liebe Schachtelsätze (Schachtel sind ja im allgemeinen toll vor allem wenn sie Schuhe beinhalten)



2. Autofahren kann ich auch nicht, warum soll ich mich hinters Steuerrad setzen, wenn ich schon beim Fahrradfahren eine Gefahr für die Menschheit bin



3. Schweigen und die Ruhen geniessen ist auch nichts für mich, mein Mund ist 24h/7 open, dass ist mehr als eine Tankstelle von sich behaupten kann



4. Eine Flasche Martini stehen lassen, wäre eine Verschwendung und ein Verstoss gegen die guten Sitten



5. Die Komma Regel beachten (persönlich befinde ich Kommas als überflüssig und überbewertet)



6. Karten lesen (obwohl ich die lustigen Punkte und die farbigen Linien wirklich toll finde)



7. Ein I Phone cool finden (wenn Hans Ueli von der Alm und Pietro von Zürich eins besitzt, sowie jeder dritte Schweizer, dann ist das nicht mehr hip sondern nur noch 0815)



8. Ben and Jerry ignorieren (das wäre einfach unhöflich so feines Eis nicht zu beachten)



9. Nettigkeiten auf Facebook austauschen (für was soll den das gut sein bitte, Facebook ist doch DIE Plattform für Lästereien und sarkastischen Kommentare)



10. Das Wort Krätze aus meinem Wortschatz streichen (dieser Ausdruck beschreibt jede Situation treffend und ist immer angebracht)



Die Liste könnte ich unendlich weiter führen, aber etwas was ich auch nicht kann, ist arme Leser in den Wahnsinn treiben. Da meine Mutter mich gerne daran erinnert, ein bisschen nett zu meinen Mitmenschen zu sein. And Yes I can!!!!

Donnerstag, 7. Mai 2009

10 Gründe warum die Schweinegrippe auch etwas Gutes an sich hat

Es herrscht ja bekanntlich Schweinegrippe zur Zeit, dass dies nicht nur schädlich für ihre Gesundheit ist erklärt sich folgendermassen:

1. Der Mundschutz verdeckt das halbe Gesicht, bei den meisten Menschen ist dies eine Verschönerung.

2. Ich kriege jetzt auf jeden Fall einen Platz im Tram wenn ich nur ein bisschen huste und von meinen Ferien in Mexiko erzähle

3. Ich muss den Mundgeruch meiner Mitmenschen nicht mehr riechen, ach was so ein Mundschutz alles bewirken kann.

4. Ich muss nur noch die Hälfte meines Gesichtes schminken, spart mir 10 Minuten am Morgen.

5. Der Wirtschaftskreislauf funktioniert wieder die Leute beginnen wieder zu konsumieren .....Tamiflu und andere Heilmittel wie Hustensaft.

6. Die armen Vögel sind rehabilitiert, denn jetzt geht es den Schweinen an den Kragen.

7. Nun können sich Herr und Frau Bünzli über etwas sorgen, dass nicht mit dem missratenen Sohn oder der lauten Musik vom Nachbaren zu tun hat.

8. Mexiko ist nun nicht nur das Land der Burritos und des Tequila sonder auch der Schweinegrippe, das macht sich sicher gut in einem Reiseführer.

9. Man kann Guantánamo jetzt zur Quarantänestation umbauen - es müssen also keine neuen Investitionen getätigt werden.

10. Der Ausdruck "Schwein gehabt" erhält ganz eine andere Bedeutung.



Also liebe Leute jammert nicht sondern geniesst diese schweinisch gute Zeit.

Mittwoch, 4. März 2009

Dinge die Spass machen

Fasnacht in Bern ist jedes Jahr wieder "es gfröits" Erlebnis! Bei der Bärenbefreiung war der Bär los (witzig, hä??) und alle drei Fasnächtler waren Anwesend! Spannend ist auch immer die Frage, wer kostümiert ist und wer nicht! Aber selbst bei gelb-rosa gestreiften Schlaghosen, blauen Haaren mit Leopardenmuster und hellgrünen Cowboystifeln kann man sich NIEMALS wirklich sicher sein.


Hier sind 10 + 1 Dinge, die an der Fasnacht besonders Spass machen:

01. Konfetti auf Kotze, obwohl die bunten Papierfetzen das Ganze sehr viel sympathischer machen.

02. Mir von der fetten Schwabbeltante mit Lippen zum Austern schlürfen und Fingern wie Bratwürste erklären lassen, dass sie Bernadette heisst und anno dazumal neben mir am weissen Sonntag zur Kirche schritt.

03. Es sind immer die übelsten Hackfressen die die perfekte Gelegenheit Fasnacht verpassen und KEINE Maske tragen!

04. Tragischerweise tragen die unter Punkt 03 erwähnten Freunde die buntesten Perücken, so dass man gar keine Chance hat sie zu übersehen.

05. Schlimm ist es, wenn die unter Punkt 03 erwähnten zu der unter Punkt 04 genannten Haarpracht auch noch blinkende BH's und Stirnlampen tragen!

06. Am schlimmsten ist es, wenn die unter Punkt 03 erwähnten und mit unter Punkt 04 genannten Accessoires geschmückten Kreaturen Bernadette heissen und MICH ansprechen!

07. Am allerschlimmsten ist es, dass die Punkte 02/06 in der Öffentlichkeit geschehen.

08. Am allerallerschlimmsten ist es, wenn die unter Punkt 03 erwähnten und mit unter Punkt 04 genannten Accessoires geschmückten Kreaturen Bernadette heissen, mich ansprechen und das im BEISEIN meiner gesamten Bürokollegen!!

09. Am allerallerallerschlimmsten ist es, wenn die unter Punkt 03 erwähnten und mit unter Punkt 04 genannten Accessoires geschmückten Kreaturen Bernadette heissen, mich ansprechen und das im Beisein meiner gesamten Bürokollegen und ich noch zu 80% NÜCHTERN bin!!

10. Fasnacht ist auch nächstes Jahr.

Um dem ganzen die Superkrone aufzusetzen:

11: Wenn die unter Punkt 09 erwähnte, meine mühsam von Konfettiregen fern gehaltenen Jacke vollkotzt! Pfui Bernadette!! (Nenn dich Börni, dann weiss ich wenigstens warum ICH kotzen muss!!)

Donnerstag, 19. Februar 2009

10 Anhaltspunkte oder warum Alkohol böse ist

Übermässiger Alkoholkonsum ist nicht gesund, das weiss jedes Kind, spätestens nach dem es eine Flasche Malibu getrunken hat. Diese wertvolle Erfahrung ist wichtig für die spätere Entwicklung. Denn nur aus solchen Begebenheiten lernt man. Oder eben auch nicht, wie in meinem Fall.
Meine Flasche Malibu liegt schon einige Jahre zurück aber ich bin immer noch nicht intelligenter geworden. Nein im Gegenteil, ich werde immer dümmer...naja was ja logisch ist mit meinem Alkoholkonsum. Nun, um die gleichen Fehler nicht zweimal zu machen (ich bin schliesslich kein Amerikaner und wähle Bush zweimal, oder denke, ich kann Rivella grün mit Rivella gelb toppen) habe ich mir angewöhnt, auf gewisse Warnsignale beim Trinken zu achten, damit ich dann auch wirklich den Zeitpunkt berechnen kann, bei welchen ich auf Cola (ohne Whisky) umsteigen muss:

1. Das Oberteil meiner Kollegin ist nicht mehr knallig pink sonder scheint eher pastell zu sein


2. Der Typ an der Bar sieht eigentlich ganz nett aus, obwohl ich ihn vor einer Stunde für Golum gehalten habe


3. Ich bemerke, dass die Flecken an meiner Mundecke nicht Überreste von meinem Getränk sind


4. Ich fange an wie Madonna zu tanzen


5. Ich habe keine Hemmungen mehr Erdnüsse aus einer Schale zu essen, in der vorher einer seine Hände reingesteckt hat mit Fingernägelränder schwärzer als die Nacht


6. Ich spreche plötzlich fliessend Englisch und Spanisch


7. Das 1 + 1 = 3 gibt scheint mir logisch


8. Ich finde die Witze meines gegenübers voll lustig


9. Auf dem Weg zur Toilette schwanke ich ein paar mal nach links und rechts


10. Ich halte mich für Angelina Jolie und der Typ an der Bar ist Brad Pitt

Leider kann es passieren, dass ich alle zehn Anhaltspunkte ignoriere oder halt auch verdränge. Diese Taktik hat bei den Banken ja auch schon gewirkt. Und warum sollt' ich da besser sein...



In solchen Situationen helfen mir weitere zehn Anhaltspunkte um festzustellen, wann genau ich nicht mehr zu retten bin und mindestens eine Woche grausam an einem Hangover leiden werde und in Tränen ausbreche wenn nur jemand das Wort Alkohol erwähnt.


1. Ich finde meinen Heimweg nur noch, indem ich den Tramschienen folge


2. Mein Schwanken beim Gehen ist so regelmässig wie eine Schweizer Uhr


3. Ich habe dem Barhocker einen Namen gegeben und ihm meine Nummer hinterlassen (ruf doch mal an, vielleicht können wir mal zusammen rumsitzen...)


4. Meine Linsen haben aufgehört zu funktionieren und ich sehe meine Umgebung in Batik


5. Ich erfinde selber Witze (Treffen sich zwei Maulwürfe, sagt der Eine: Hey hast du gesehen..?)


6. Ich finde Shiva toll und möchte ihn am liebsten anrufen


7. Ich unterhalte mich mit meinem Nachbarn über Atomkraftwerke und den hoch intellektuellen Inhalt von Kate Perrys neuem Song.


8. Ich kenee das SBB-Kursbuch in- und auswendig


9. Man findet mich auf der Männertoilette da die Frauentoilette zu weit weg war (links gegenüber)


10. Ich halte mich nicht nur für Angelina, ich beschwere mich auch, wie schwer es ist 5 Kinder zu erziehen und eine anständige Putzfrau zu bekommen. Und ausserdem sitzt Brad auf der Toilette nicht ab...

Mittwoch, 18. Februar 2009

Oh du fröhliche Wei(h)nachten

Es ist wieder so weit, Weihnachten steht vor der Tür und dieses Mal habe ich beschlossen, diese Tür nicht zu öffnen. Da diese sogenannte heilige Zeit mir nur folgendes bringt:

1. Dicker Bauch (Güetzli sehen harmlos aus, aber das tun Babys auch bis sie schreien)

2. Blaue Flecken (da ein Grosi mich wieder einmal mit ihrem Stock in der Warteschlange zurück drängt, Actionszenen in James Bond-Movies sind nichts dagegen)

3. Schlaflose Nächte (da ich für Trudi und Kleti immer noch keinWeihnachtsgeschenk besitze und dies wieder in einem Drama endet à la "Du liebst mich gar nicht!")

4. Augenringe (da ich bis spät in die Nacht noch Karten schreibe und nicht mal mehr meine eigene Schrift erkennen kann)

5. Verunstaltete Finger (vom Geschenke einpacken; Selbstverstümmelung lässt grüssen)

6. Kopfweh (da an jeder Ecke die Heilsarmee singt und das in einer Lautstärke die Bewohner sonst veranlassen, die Polizei zu holen)

7. Kerzen (da ich Kerzen liebe besitze ich ein halbes Kerzenmeer zu Hause, was bedeutet, dass ich mich den ganzen Tag frage ob ich sie nun auch alle ausgepustet habe oder ob meine Wohnung nun brennt)

8. Übermässiger Glühweinkonsum (sonst lässt sich Tante Klara und ihre Geschichten über Kanarienvögel kaum ertragen)

9. Geldprobleme (es wird auch dieses Jahr nicht für Prada- undGucci-Geschenke reichen und mein Selbsgebasteltes wird als versteckter Hilferuf wahrgenommen)

10. Überaus gereizte Menschen (überall in den Einkaufshäusern laufen verstörte griesgrämige und deprimierte Gestalten herum, man könnte meinen sie haben alle den neuen Film mit Tom Cruise gesehen)

Aber ich will ja nicht zu negativ sein schliesslich hat so eine heilige Zeit auch seine Vorteile:

1. Meine Familie (keine Ahnung warum aber sie laden mich immer nochein, an meinem Aussehen kanns nicht liegen)

2. Meine Freunde (immer eine Freude zu sehen, dass man Ende Jahr noch welche hat, die einem auch bestätigen, dass man kein Gramm zugenommen hat trotz intensivem Güeztlikonsum)

3. Ich kann "Last Chrismas" von WHAM ohne Scham in einer nicht konformen Lautstärke abspielen

4. Güetzli backen mit meiner Mutter (Bestandesaufnahme: 4 Güetzli, Rest Teig gegessen, mein Vater macht den Rest der Arbeit da wir zum Eierlikör über gehen)

5. Alle 3 "Kevin allein zu Hause" Filme werden im TV gezeigt (ich schäme mich ja dafür.. Wirklich)

6. Ein Apero jagt das andere (aus Anstand trinke ich natürlich brav auch meine Gläser Wein aus)

7. Die Hoffnung auf einen Gewinn im Millionenlos besteht immer noch

8. Geschenke raten (ich bin die Queen: 80% Treffsicherheit wenn ich denAnfangsbuchstabe und die Form weiss, ich nehme jede Herausfoderung an..)

9. Tannenbaumschmuck (ich habe eine abnormale Liebe zu Lamettaentwickelt)

10. Das neue Jahr nähert sich (und in dem wird ja alles besser: ich sehe aus wie Angelina Jolie, bin Besitzerin vonGoogle und George Clooney ist mein frisch angetrauter Ehemann)

Also dann wünschen wir euch mal eine fröhliche Weihnachten und wenns die nicht gibt viel Glühwein.

10 Gründe warum ich sozial nicht tragbar bin

Neuerdings prostituiere ich mich öffentlich online indem ich Facebook beigetreten bin. Mit Freude benütze ich diese neue Plattform um meine Mitmeschen mit unnötigen Kommentaren und Updates zubelästigen. Leider macht mir dieser sogenannte virtuelle Terror nicht mehr soviel Spass, seit ich entdeckt habe, dass ich nur 80 Freunde habe. Um auch virtuell In zu sein, ist die Mindestanforderung 200 Bekanntschaften (wer bezeichnetden Pösteler und den Milchmann schon alsFreund). Nun frage ich mich ob ich überhaupt sozial noch tragbar bin? Bin ich nun als Soziopath, Eremit oder sogar als Grün-Wähler abgestempelt? Gehöre ich nun zu den Randständigen, wenn ja, kriege ich jetzt einen Hund und mein Geld vom Sozialamt? Diese Fragen beschäftigen mich so sehr, dass ich abends wach liege und Schafe zählen muss (aber auch dort versage ich, nicht mehr als 30 wollen meine Kollegen sein...)Naja, ich habe mal reflektiert warum man mich so grausam ausstösst:

1. Ich finde Country toll

2. Ich mache Omas nie Platz im Tram

3. Die Einstellung "nett" zu sein, ist bei mir nicht programmiert

4. Mein Versuch, einen sexy Angelina-Augenaufschlag zu bewerkstelligenwird als irrer Blick interpretiert

5. Mein Lachen wird mit Polizeisirenen verwechselt

6. Ich praktiziere das Konzept der Nächstenliebe nicht (wer will schon den stinkenden Alki neben sich im Tram lieben)

7. Ich vergesse alle Geburtstage (Zahlen waren noch nie mein Ding)

8. Ich bin ein Morgenmuffel und zwar den ganzen Tag

9. Kinder sind ein Gräuel für mich (schreien kann ich selber wie am Spiess)

10. Beschweren ist meine Art mit Leuten zu kommunizeren

Mmmh naja, ich werde dann schon mal zur Heiliggeistkirche gehen undFlöten-Susi fragen, ob sie meine Freundin sein will...

10 Gründe warum älter werden nur positive Seiten hat

Grundsätzlich wird Frau nicht gern älter. Da können auch grosse Geburtstagspartys und Geschenke (Prada, Gucci oder ein Wellnesswochenende) nichts daran ändern. Jedes Jahr, wenn der Geburtstag langsam näherrückt, verwandelt sich meine Laune von "mir geht es recht gut" in " achtung Weltuntergang - ruft Jack Bauer". Nach jahrelangem Grahm, schlaflosen Nächten und sich fragen, warum Madonna jünger aussieht als ich mit 18, habe ich nun meinen inneren Frieden gefunden (nach Motto "Make love, not war"). Ich habe nämlich festgestellt, dass älter werden durchaus seine Vorteile hat.

1. Ich muss beim Martini kaufen meine ID nicht mehr vorzeigen.

2. Das junge Gemüse, muss MIR Platz machen im Tram.

3. Ich kann meine Mitmenschen zutexten und belästigen so lange ich will, ich bin ja schliesslich alt.

4. Ich kann alle vergessenen Geburtstage, Jubiläen und Termine meinem Alzheimer zuschreiben.

5. Ich kann ohne schlechtes Gewissen an nervigen Mitmenschen, Kollegen und Freunden vorbei gehen, weil ich schliesslich meine Brille nicht dabei und somit niemanden erkannt habe...

6. Mit Freude benutze ich den ÖV, kaufe ein und gehe essen = und das mitten in der Rush Hour.

7. Ich kann mich im Bahnhof vordrängeln und ohne Beschimpfungen meiner Mitmenschen den Zug besteigen NOCH bevor überhaupt alle Leute ausgestiegen sind.

8. Ich beschwere mich ununterbrochen über jede Kleinigkeit und die Menschen hören mir zu (ja, die heutige Jugend und erst all diese neumodischen Geräte!)

9. Ich krieg SENIORENRABATT und wenn nicht nerve ich so lange, bis ich ihn kriege....

10. Ich kann mein Pensionskassengeld gnadenlos in Schuhe, Kleider und DVD's investieren.

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Geburtstag und bis der so weit ist, werde ich mich mal für ein paar Altersheime bewerben (mit Ausblick natürlich und Jaccuzzi)!

10 Dinge die ich schon immer tun wollte

Ich lese ja zur Zeit ein sehr spannendes Buch mit dem Titel: Karriere ohne Reue. Und ich muss sagen bis jetzt bereue ich überhaupt, damit angefangen zu haben. Naja ich bin ja entschuldigt, da dieses Schandstück nun mal zur obligatorischen Literatur in diesem Semester gehört. Wobei ich stark vermute, dass unser lieber Dozent irgendwelche Beziehungen (ich möchte das hier nicht weiter erörtern) zum Autor pflegt und dieser nun durch uns arme Studenten (bei uns herrscht ja immer die Finanzkrise) doch eine kleine Anzahl von Büchern verkauft.

Nun in diesem überaus unterhaltsamen Buch steht unter anderem, dass Frau sich über den eigentlichen Sinn ihres Leben klar werden sollte. (Martini und M&M reichen wahrscheinlich nicht aus oder kennzeichnen mich als ein materielles Stück). Um diesen Sinn zu erforschen (klingt verdächtig nach Höhlenforschung) sollte Frau sich zuerst einmal Gedanken machen, was sie alles noch tun will in ihrem Leben, denn so ein Leben ist ja begrezt (man kennt das von den Iphones).

So habe ich mir doch einmal Gedanken gemacht, was ich umbedingt noch machen will:

1. Jeder der mich mit "Grüss Gott" begrüsst, mit "machen sies doch selber, sie sehen ihn sicher früher" antworten

2. Cablecom an den unpassendsten Augenblicken mit unsinnigen Telefonaten terrorisieren und sie volllabern

3. Tokio Hotel an einen guten Psychiater verweisen

4. Schlendernde (besser gesagt herumkriechende) Passanten in Bern mit einem Bulldozer aus dem Weg räumen

5. Bei Frau Zölch Tipps holen wie ich keine Steuern bezahlen muss

6. Die Phrase "Gern geschehen" aus dem Wortschatz streichen - das meint eh niemand so, wir sind eifach gute Lügner

7. In einer Apotheke sehr sehr laut nach den Menstruations-Tabletten fragen

8. Wenn die Servierdüse nach dem Essen fragt "hat's geschmeckt" antworten " nein es war grauenhaft ich musste mich fast übergeben"

9. In ein Wight Watchers Meeting gehen und sagen: " Das ist ja hier voll fett"

10. Meinem Dozent die Meinung sagen und dieses blöde Buch verbrennen lassen (was Palin kann, kann ich schon lange)

Somit wäre das ja geklärt. Mein Sinn des Lebens besteht darin meine Mitmenschen zum Verzweifeln zu bringen und den Appletini-Konsum anzuregen. Tolle Sache - ich bin ein wertvolles Mitglied dieser Gesellschaft.

Dienstag, 17. Februar 2009

Eben nicht ganz 100

Frau ist ja sehr ergeizig und zielstrebig. So ist es nicht verwunderlich, dass ich immer auf die höchste Punktzahl aus bin (vorallem bei Flüssigkeitsaufnahme von Martini und Online Poker ). Doch letzthin musste ich entsetzt feststellen, dass ich bei einer Sache sicher nie die volle Punktzahl erreichen werde. Naja vielleicht reichts für 90 im besten Fall...aber 90 ist eben nicht ganz 100!

1. Ich finde Justin, Angelina und Brad total scheisse

2. Beim Einkaufen nehme ich immer erst die dritte Packung aus dem Regal

3. Ich liebe Listen und kann mein Tag damit verbringen Listen über irgendwelche Nebensächlichkeiten zu erstellen

4. Dr. House ist für mich the sexiest Man alive

5. Beim Verlassen meiner Wohnung prüfe ich 4 x ob ich nun auch wirklich den Herd abgeschaltet habe (obwohl ich schon seit Monaten nichts mehr gekocht habe)

6. Ich glaube wenn etwas nicht in Google auffindbar oder in Wikipedia steht, dann existiert es einfach nicht

7. Ich google mich selber und erhalte Pictures von überauss hässlichen Leuten (wie können die den selben Namen haben)

8. Ich weigere mich Wörter wie: ernsthaft, kumulieren, auso, man sollte und Sinn zu benutzen (alles völlig unbrauchbare Wörter)

9. Ich glaube an die Pünktlichkeit des öv''s (das Tram war noch nie zu spät, ich muss es wissen, schliesslich ist es eine Art Morgensport für mich auf's Tram zu rennen)

10. Lion King löst bei mir manische Heulkrämpfe aus.

10 Anhaltspunkte oder warum ich ein kleiner Sadist bin

1. Ich gehe am Samstag in einen überfüllten H&M einkaufen und warte mit Vergnügen 1 Stunde um ein mickeriges Kleidungstück zu probieren.

2. Ich benützen den Bus in Berners Rush Hour und erschlage mit meiner Tasche fast unschuldige, schlechtgelaunte Mitmenschen.

3. Ich stelle mich im Coop an die Kasse, an welcher die Person vor mir das halbe Geschäft aufgekauft hat (jetzt weiss ich wenigstens warum ich im Coop Wankdorf immer vor leeren Regalen stehe)

4. Ich benütze Sarkasmus bei Menschen die noch nie davon gehört haben und verwirre sie gnadenlos (was heisst ich verbringe die nächste Stunde damit zu erkären WAS ich nun gemeint habe)
5.Ich suche nach einem neune Bikini im Juli (was mir die Auswahl zwischen XL und S lässt, und das natürlich in den schönsten Farben wie pink, neon grün und orange)
6. Ich antworte Ranständigen auf die Frage ob ich Münz habe (was sie natürlich dazu animiert zu bleiben bis ich etwas rausrücke)

7. Ich bestelle einen Frappucino ohne WHIP Creme (und weiss genau, dass ich einen MIT WHIP creme erhalten werde)

8. Ich gehe gerne in's Papa Joes (obwohl ich nie das kriege was ich bestellt habe und fast einen Handkrampf bekomme wenn ich bezahlen will und der Kellner schon zu x-mal mich einfach ignoriert)

9. Ich höre mir am Telefon das ganze Gelabber von Cablecom an nur um nach 15 minuten NEIN zu sagen.

10. Ich lese alle Abstimmungsbrochuren von A bis Z durch.

Bhaut's für di - oder 10 Dinge die mich NICHT interessieren

1. Deine Verdauung
2. Was die Schwester der Cousine von der Tante deiner Schwägerin macht
3. Das früher alles besser war(das nützt mir nun ja wirklich nichts mehr)
4. Was der Blick schreibt
5. Details über deine überaus reizenden Garten
6. Deine Schlafstörungen (wer hat die nicht)
7. Gequatsche welches die Wörter suboptimal, generieren und SWOT Analyse beinhaltet (WOW da hat jemand den Duden aber auswendig gelernt)
8. Was deine Kind/Haustier den ganzen Tag so treibt (da ist ja mein Leben noch spannender)
9. Das ein Sandwich 550 Kalorien hat (WOW da kann einer Etiketten lesen, gratuliere!)
10. Dass das Leben ungerecht zu dir ist (Join the club of all other human jerks)

10 Gründe warum ich die Arschkarte abonniert habe

Murphys Law - oder warum habe immer ich die Arschkarte?Das Leben meint es ja gut mit mir, wirklich…schliesslich kann ich plus minus auf einer Linie gehen, mich meinen Mitmenschen mitteilen (meistens verstehen die das bloss nicht), ich habe keine Alkohol-Allergie und mein Chef meint ich bemühe mich stets.Aber irgendwie kriege ich das Gefühl nicht los, dass mich das Leben mobbt. Es gibt Tage, da fühle ich mich regelrecht gedisst (was sich ja gut mit angepisst reimt).10 Gründe warum ich den festen Glauben habe, die Arschkarte abonniert zu haben:

1. Es regnet immer wenn ich keinen Regenschirm dabei habe

2. Frau Müller und Frau Meier müssen immer vor dem Einkaufsregal ihren Klatsch austauschen, wo ich in aller Eile ein Produkt nehmen möchte

3.Das Tram fährt immer dann los, wenn ich kurz vor dem Türknopf stehe

4. Ich werde von sämtlichen Plagen-Organisationen wie Heilsarmee, Scientology, Rotes Kreuz und Schwestern Jesu als potentielles Opfer aus tausenden Fussgängern in der Rushhour Bern ausgesucht.

5. Die Person vor mir in der Einkaufschlange will sicher einen Artikel retournieren, austauschen oder sich auch sonst beschweren.

6. Das nächste Tram fährt erst in 15 min und die berühmte Flöten-Susi nähert sich mit der Absicht nicht locker zu lassen bis ich meine Geldbörse hervor hole.

7. Ich sitze im Tram neben einer alten Frau, die ihre Lebensgeschichte dringend jemanden erzählen muss, und warum nicht dem NETTEN Fräulein vis-a-vis.

8. YB verliert immer wenn ich ein Match besuche

9. Bei Diplom-Arbeiten, kann ich bis zu 5 Wortwiederholungen in einen Satz packen.

10. Die Grösse M ist bei allen tragbaren Shirts im H&M ausverkauft. (so kann ich mich entscheiden in der Grösse S nicht zu atmen oder in der Grösse L schwanger auszusehen)

Der absolute Grund Nummer 1 :Ich werde als NETT bezeichnet.