Wenn Frau den ihr zugesprochenen Teil des Spiegelschrankes im gemeinsamen Badezimmer (man wäre ja gerne in der Situation sich ein Zuhause leisten zu können, in dem jeder sein EIGENES Bad kriegt!!) zwecks Unübersichtlichkeit mal wieder "entrümpelt", kann es vorkommen, dass man auf den hellblauen Lidschatten, den man schon lange vermisst, oder den grünen Mascara und eine Tube Selbstbräuner mit Kaufdatum 06/98, stösst.
In meinem Fall stolperte ich über ein kosmetisches Lieblingsstück: einen ferrariroten Lippenstift von Christian Dior. Mittlerweile bin ich alt genug um mir diese knallige Farbe auf die Lippen zu pinseln und betrete an einem schönen Montag Morgen das Büro. Alle starren mich entsetzt an! Iiihh! ES ist ja bunt!! Und seither wird gegrübelt, was mich wohl zu ferrarirotem Lippenstift bewegt hat.
Und hier die Top 10-Liste:
01. Ich führe ein Doppelleben und bin eigentlich eine Edelhure, die vergessen hat, sich fürs Büro abzuschminken.
02. Wenn Punkt 01 zutreffen sollte, würde das auch die ausgelatschten Sneakers, die ich zu einem supersexy Kostüm - bestehend aus Jeans und Rolli - trage, erklären.
03. Ich betrüge meinen Mann mit Dita von Teese und trage "bloss" die Überreste ihrer perfekt geschminkten Lippen (und die sind süüüüüüüss!!).
04. Es handelt sich gar nicht um Lippenstift, in Tat und Wahrheit habe ich auf meinen Lippen rumgeknabbert bis sie bluteten.
05. Eigentlich hab nicht ich mich gebissen.. (Ich weiss: TMI)
06. Punkt 04 stimmt nur ansatzweise, denn wenn ich ehrlich bin, handelt es sich um einen überdimensionalen Knutschfleck (ER trägt nicht grundlos den Zusatz "der Sauger").
07. A Propos Sauger: Haushalt lässt grüssen! Ich hatte einen heftigen Zusammenstoss mit dem Staubsauger!
08. Ich habe Scheisse gebaut und will mit dieser Aufmachung den Chef besänftigen (was auch den push up-BH erklärt!).
09. Streng genommen hätte ich eigentlich einen Termin als Edelhure, da ich aber meinen Fübüjob so sehr liebe und meine Arbeitskollegen auch meine besten Freund sind und sie mir immer fehlen, wenn ich nicht arbeiten darf, habe ich mich doch glatt von meinem Bedürfnis nach Büro leiten lassen!
10. Der Taxichauffeur muss mich falsch verstanden habe als ich sagte: "Mit diesen roten Lippen kann ich überall hin, NUR NICHT INS BÜRO!!".
Aber ich liebe unser multikulturelles Land üüüber alles!!
Donnerstag, 28. Mai 2009
Freitag, 22. Mai 2009
Platzschwund - Die Suche nach Stauraum
Über die letzten Jahre ist mir ein akuter Platzschwund in meiner Wohnung aufgefallen. Für die, welche im Gegensatz zu mir die deutsche Sprache beherrschen, hier einmal die Definition von Platzschwund:
Wort, das sich aus Platz und verschwinden zusammensetzt, was heissen soll der Platz welcher noch da war ist jetzt nicht mehr da. Er/Sie (das Geschlecht von Platz ist bisher noch nicht erforscht worden) ist also inexistent (wie der gute Geschmack von Britney Spears und das Körpergewicht von LindsayLohan).
Nun, auf jeden Fall stiehlt jemand mir Quadratmeter oder das Universum schrumpft. Frau weiss es nicht und das macht mir Sorgen. Weil gegen körperliche Beschwerden kann man nette Tabletten konsumieren, gegen nervige Menschen hilft ein I Pod und gegen Arbeit Freizeit. Aber was macht Frau gegen akuten Platzmangel in der Wohnung? Ein netter Kollege hat mir den Vorschlag unterbreitet, mich von überflüssigen Sachen zu trennen.....das habe ich wirklich auch probiert, aber nach der 2. Flasche Martini war mir das doch zu viel. Und sind wir doch ehrlich, flüssige Nahrungsmittel sind jetzt wirklich nicht sehr platzteinnehmend, nicht?
Ein Konsumstopp liegt leider auch nicht drin, mit der Krise ist die Welt jetzt auf mich angewiesen. Wie es aussieht muss ich eh wieder alle retten....
Nun, solch wichtige Probleme rufen nein, schreien nach innovativen Lösungen. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach mehr Stauraum gemacht. Die Reise war beschwerlich und gefährlich: einmal wäre ich fast von niederstürzenden Handtasche begraben worden, ein anderes mal habe ich die Koordination in Post it-Zetteln verloren. Von den Wunden an den Fingern (Reissnagel im Büroregal) und am Kopf (Vase in Küchenschrank) will ich gar nicht erst anfangen. Sie hat sich jedoch gelohnt, die Reise, denn ich bin fündig geworden. Als ich nämlich schon die Hoffnung aufgegeben habe bin ich auf Gold gestossen:
Der Ofen
Perfekter Stauraum für verschiedene nützliche Dinge, einfach erreichbar und zentral in der Küche gelegen.
Für den nächsten Monat bin ich meine Platzprobleme los und danach muss ich wohl den Rest der Küche umbauen.
Wort, das sich aus Platz und verschwinden zusammensetzt, was heissen soll der Platz welcher noch da war ist jetzt nicht mehr da. Er/Sie (das Geschlecht von Platz ist bisher noch nicht erforscht worden) ist also inexistent (wie der gute Geschmack von Britney Spears und das Körpergewicht von LindsayLohan).
Nun, auf jeden Fall stiehlt jemand mir Quadratmeter oder das Universum schrumpft. Frau weiss es nicht und das macht mir Sorgen. Weil gegen körperliche Beschwerden kann man nette Tabletten konsumieren, gegen nervige Menschen hilft ein I Pod und gegen Arbeit Freizeit. Aber was macht Frau gegen akuten Platzmangel in der Wohnung? Ein netter Kollege hat mir den Vorschlag unterbreitet, mich von überflüssigen Sachen zu trennen.....das habe ich wirklich auch probiert, aber nach der 2. Flasche Martini war mir das doch zu viel. Und sind wir doch ehrlich, flüssige Nahrungsmittel sind jetzt wirklich nicht sehr platzteinnehmend, nicht?
Ein Konsumstopp liegt leider auch nicht drin, mit der Krise ist die Welt jetzt auf mich angewiesen. Wie es aussieht muss ich eh wieder alle retten....
Nun, solch wichtige Probleme rufen nein, schreien nach innovativen Lösungen. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach mehr Stauraum gemacht. Die Reise war beschwerlich und gefährlich: einmal wäre ich fast von niederstürzenden Handtasche begraben worden, ein anderes mal habe ich die Koordination in Post it-Zetteln verloren. Von den Wunden an den Fingern (Reissnagel im Büroregal) und am Kopf (Vase in Küchenschrank) will ich gar nicht erst anfangen. Sie hat sich jedoch gelohnt, die Reise, denn ich bin fündig geworden. Als ich nämlich schon die Hoffnung aufgegeben habe bin ich auf Gold gestossen:
Der Ofen
Perfekter Stauraum für verschiedene nützliche Dinge, einfach erreichbar und zentral in der Küche gelegen.
Für den nächsten Monat bin ich meine Platzprobleme los und danach muss ich wohl den Rest der Küche umbauen.
Sonntag, 17. Mai 2009
Wenn Swatch Omega wäre
Shopping gehört ja bekanntermassen zu meinen absoluten Lieblingsbeschäftigungen. Es gibt kein freier Tag, den ich nicht in Einkaufszentren verbringe, sei es, um wirklich einzukaufen oder einfachnur zum Rumstöbern. Schaufensterbummel, wie meine Mami ihre sonntägliche Aktivität liebevoll nannte.
Ganz besonders liebe ich die Weihanchtszeit! Bereits kurz nach Ostern zähle ich bereits die Tage, bis endlich Dezember ist, es draussen kalt wird, die Strassen vereist sind, im besten Fall auch noch Schnee liegt und ich garantiert nie auf die Fresse falle, weil ich ja Moonboots zu meinem Lieblingsschuhwerk zähle! Um dann an den Weihnachtstagen Unmengen von Geschenken bereit zu halten, brauche ich natürlich Listen auf denen ich haarklein vermerke, wer was von mir bekommen wird. Es fällt mir auch jedes Jahr unheimlich leicht, Geschenkideen zu sammeln und diese dann auch umzusetzten. Man schenkt ja heute keinen Mist mehr, sondern man macht sich Gedanken wie man wirklich Freude schenken kann. Man.
Aber ich bin faul. Dieses eine Geschenk habe ich telefonisch bestellt, dummerweise muss ich es selbst abholen.
12.16 Uhr:Ich stürze mich voller Elan in den Shoppingsamstag!! Nachdem ich bereits während einer acht-minütigen Tramfahrt von einer Ecke in die andere gedrängt wurde, nur um bei der nächsten Haltestelle von einer Mami mit Zwillingskinderwagen angeschrien zu werden, weil ich ihr anscheinend IHREN Platz wegnehme. Ich weiss nicht was tragischer ist: Die Tatsache, dass ich ihr im Weg rumstehe oder dass die Migros-Budget-Apfelsäcke und das Aktions-Doppelpack Klopapier mit Glöggli bedruckt im Kinderwagen die spazierunwilligen Gööf zwingt - vor Wut tobend - neben dem Wägeli her zustampfen. Mit vollem Kraftaufwand gelingt mir die Flucht aus dieser Sardinenbüchse. Auf in die nächste:
Tatort Ryfflihof. Ich würde sehr gerne ein vorbestelltes Geschenk abholen. Mutig krame ich inmitten millionen hektischer Grosis, die sich nicht zwischen haut- und zimtfarbenen Stützstrümpfen entscheiden können, meinen Abholschein hervor. Schliesslich gehöre ich zu der seltenen Spezies, die an der Kasse im Coop die EC-Karte bereits in den Händen halten wenn's ums Zahlen geht. Nur noch zwei Personen sind vor mir dran.
K = Kundin
K2 = Kundin2
HiV = Hochintelligente Verkäuferin
HiV2 = Hochintelligente Verkäuferin2
K: Hello! I need a Swatch, please.HiV: Hä?
K wiederholt ihre Frage betont langsam, gespickt mit vielen netten Kunstpausen.
HiV steht völlig verdattert vor K und hat ganz offensichtlich keinen Plan was K von ihr will. Da eilt ein Traum in blond herbei, verunstaltet mit einem kunterbunten Schild auf der Brust, auf dem der unverständliche Name Gudrun Hockauf steht. Im Flüsterton wendet sich Frau Hockauf an HiV.
HiV2: Die will sich etwas anschauen! Swatch ist englisch und heisst schauen!!
HiV: Und was will die schauen??
HiV2: Keine Ahnung! Frag sie!
HiV: Du weisst, ich kann das nicht reden!!
Das Sprache? Wen wunderts.. Währenddessen wendet sich HiV2 an K.
HiV2: Wat wot ju tu swottsch?
K: Swatch watches!
HiV2 glaubt verstanden zu haben und führt K zur Vitrine die mit Omega und Rolex vollgestopft ist. HiV, wieder guten Mutes, begrüsst die Dame die noch vor mir an die Reihe kommt mit einem melodiösen guten Tag.
K2: Bonjour, je cherche un bracelet d'or pour ma fille! C'est tout elle veux pour noël. Vous avez quelque-chose comme ça, s'il vous plaît?
HiV wird zusehends blasser im Gesicht und während Hiv2 immer noch nicht bergriffen hat, dass Omega und Rolex keine Swatch-Uhren sind, beschliesse ich, meine bescheidenen Fremdsprachenkenntnisse (ich kenne da jemanden, der sogar DIESEN EINEN französischen Satz verstanden hätte!!) für mich zu behalten und erkläre diesen Shoppingtag um 12.28 Uhr für beendet (man ist ja geduldig). Schliesslich ist es doch sehr sehr unhöflich sich in ein Kundengespräch einzumischen und wenn einer blutig am Boden liegt, hilft auch keine Sau. Zumindest ich nicht. Ich mache mich ja nicht freiwillig schmutzig!!
Ganz besonders liebe ich die Weihanchtszeit! Bereits kurz nach Ostern zähle ich bereits die Tage, bis endlich Dezember ist, es draussen kalt wird, die Strassen vereist sind, im besten Fall auch noch Schnee liegt und ich garantiert nie auf die Fresse falle, weil ich ja Moonboots zu meinem Lieblingsschuhwerk zähle! Um dann an den Weihnachtstagen Unmengen von Geschenken bereit zu halten, brauche ich natürlich Listen auf denen ich haarklein vermerke, wer was von mir bekommen wird. Es fällt mir auch jedes Jahr unheimlich leicht, Geschenkideen zu sammeln und diese dann auch umzusetzten. Man schenkt ja heute keinen Mist mehr, sondern man macht sich Gedanken wie man wirklich Freude schenken kann. Man.
Aber ich bin faul. Dieses eine Geschenk habe ich telefonisch bestellt, dummerweise muss ich es selbst abholen.
12.16 Uhr:Ich stürze mich voller Elan in den Shoppingsamstag!! Nachdem ich bereits während einer acht-minütigen Tramfahrt von einer Ecke in die andere gedrängt wurde, nur um bei der nächsten Haltestelle von einer Mami mit Zwillingskinderwagen angeschrien zu werden, weil ich ihr anscheinend IHREN Platz wegnehme. Ich weiss nicht was tragischer ist: Die Tatsache, dass ich ihr im Weg rumstehe oder dass die Migros-Budget-Apfelsäcke und das Aktions-Doppelpack Klopapier mit Glöggli bedruckt im Kinderwagen die spazierunwilligen Gööf zwingt - vor Wut tobend - neben dem Wägeli her zustampfen. Mit vollem Kraftaufwand gelingt mir die Flucht aus dieser Sardinenbüchse. Auf in die nächste:
Tatort Ryfflihof. Ich würde sehr gerne ein vorbestelltes Geschenk abholen. Mutig krame ich inmitten millionen hektischer Grosis, die sich nicht zwischen haut- und zimtfarbenen Stützstrümpfen entscheiden können, meinen Abholschein hervor. Schliesslich gehöre ich zu der seltenen Spezies, die an der Kasse im Coop die EC-Karte bereits in den Händen halten wenn's ums Zahlen geht. Nur noch zwei Personen sind vor mir dran.
K = Kundin
K2 = Kundin2
HiV = Hochintelligente Verkäuferin
HiV2 = Hochintelligente Verkäuferin2
K: Hello! I need a Swatch, please.HiV: Hä?
K wiederholt ihre Frage betont langsam, gespickt mit vielen netten Kunstpausen.
HiV steht völlig verdattert vor K und hat ganz offensichtlich keinen Plan was K von ihr will. Da eilt ein Traum in blond herbei, verunstaltet mit einem kunterbunten Schild auf der Brust, auf dem der unverständliche Name Gudrun Hockauf steht. Im Flüsterton wendet sich Frau Hockauf an HiV.
HiV2: Die will sich etwas anschauen! Swatch ist englisch und heisst schauen!!
HiV: Und was will die schauen??
HiV2: Keine Ahnung! Frag sie!
HiV: Du weisst, ich kann das nicht reden!!
Das Sprache? Wen wunderts.. Währenddessen wendet sich HiV2 an K.
HiV2: Wat wot ju tu swottsch?
K: Swatch watches!
HiV2 glaubt verstanden zu haben und führt K zur Vitrine die mit Omega und Rolex vollgestopft ist. HiV, wieder guten Mutes, begrüsst die Dame die noch vor mir an die Reihe kommt mit einem melodiösen guten Tag.
K2: Bonjour, je cherche un bracelet d'or pour ma fille! C'est tout elle veux pour noël. Vous avez quelque-chose comme ça, s'il vous plaît?
HiV wird zusehends blasser im Gesicht und während Hiv2 immer noch nicht bergriffen hat, dass Omega und Rolex keine Swatch-Uhren sind, beschliesse ich, meine bescheidenen Fremdsprachenkenntnisse (ich kenne da jemanden, der sogar DIESEN EINEN französischen Satz verstanden hätte!!) für mich zu behalten und erkläre diesen Shoppingtag um 12.28 Uhr für beendet (man ist ja geduldig). Schliesslich ist es doch sehr sehr unhöflich sich in ein Kundengespräch einzumischen und wenn einer blutig am Boden liegt, hilft auch keine Sau. Zumindest ich nicht. Ich mache mich ja nicht freiwillig schmutzig!!
Donnerstag, 7. Mai 2009
10 Gründe warum die Schweinegrippe auch etwas Gutes an sich hat
Es herrscht ja bekanntlich Schweinegrippe zur Zeit, dass dies nicht nur schädlich für ihre Gesundheit ist erklärt sich folgendermassen:
1. Der Mundschutz verdeckt das halbe Gesicht, bei den meisten Menschen ist dies eine Verschönerung.
2. Ich kriege jetzt auf jeden Fall einen Platz im Tram wenn ich nur ein bisschen huste und von meinen Ferien in Mexiko erzähle
3. Ich muss den Mundgeruch meiner Mitmenschen nicht mehr riechen, ach was so ein Mundschutz alles bewirken kann.
4. Ich muss nur noch die Hälfte meines Gesichtes schminken, spart mir 10 Minuten am Morgen.
5. Der Wirtschaftskreislauf funktioniert wieder die Leute beginnen wieder zu konsumieren .....Tamiflu und andere Heilmittel wie Hustensaft.
6. Die armen Vögel sind rehabilitiert, denn jetzt geht es den Schweinen an den Kragen.
7. Nun können sich Herr und Frau Bünzli über etwas sorgen, dass nicht mit dem missratenen Sohn oder der lauten Musik vom Nachbaren zu tun hat.
8. Mexiko ist nun nicht nur das Land der Burritos und des Tequila sonder auch der Schweinegrippe, das macht sich sicher gut in einem Reiseführer.
9. Man kann Guantánamo jetzt zur Quarantänestation umbauen - es müssen also keine neuen Investitionen getätigt werden.
10. Der Ausdruck "Schwein gehabt" erhält ganz eine andere Bedeutung.
Also liebe Leute jammert nicht sondern geniesst diese schweinisch gute Zeit.
1. Der Mundschutz verdeckt das halbe Gesicht, bei den meisten Menschen ist dies eine Verschönerung.
2. Ich kriege jetzt auf jeden Fall einen Platz im Tram wenn ich nur ein bisschen huste und von meinen Ferien in Mexiko erzähle
3. Ich muss den Mundgeruch meiner Mitmenschen nicht mehr riechen, ach was so ein Mundschutz alles bewirken kann.
4. Ich muss nur noch die Hälfte meines Gesichtes schminken, spart mir 10 Minuten am Morgen.
5. Der Wirtschaftskreislauf funktioniert wieder die Leute beginnen wieder zu konsumieren .....Tamiflu und andere Heilmittel wie Hustensaft.
6. Die armen Vögel sind rehabilitiert, denn jetzt geht es den Schweinen an den Kragen.
7. Nun können sich Herr und Frau Bünzli über etwas sorgen, dass nicht mit dem missratenen Sohn oder der lauten Musik vom Nachbaren zu tun hat.
8. Mexiko ist nun nicht nur das Land der Burritos und des Tequila sonder auch der Schweinegrippe, das macht sich sicher gut in einem Reiseführer.
9. Man kann Guantánamo jetzt zur Quarantänestation umbauen - es müssen also keine neuen Investitionen getätigt werden.
10. Der Ausdruck "Schwein gehabt" erhält ganz eine andere Bedeutung.
Also liebe Leute jammert nicht sondern geniesst diese schweinisch gute Zeit.
Montag, 27. April 2009
Amsterdam oder das Geheimniss des Hagel Slags Part 1
Frau war ja wieder einmal auf Reisen, was heisst sie hat die Schweiz verlassen und sich auf unbekanntes und gefährliches Terrain begeben. Helvetien hat aufgeatmet und die Holländer voller Schock eingeatmet, obwohl die das ja dort gerne tun, vor allem in den Shops wo man Kaffee kaufen kann.
Um überhaupt das berüchtigte Amsterdam zu erreichen hat Frau den Zug genommen, frau hat ja schliesslich ein Herz für die Umwelt schliesslich ist so eine Flora und Fauna schon sehr spannend. Nun steig ich also mit meinen Leidensgenossen in Basel in den City Night Liner ein, aber bevor dies geschieht, muss ich mich noch durch eine Traube Mitreisende kämpfen die verzweifelt ihr Abteil suchen und das in einem Wagen welcher etwa eine Differenz von 5 Nummern aufweist zu der Nummer auf ihrer Reservation. Naja ich verstehe das ja, schliesslich vertraue ich schwarzgedruckten auch erst wenn ich es selber sehe. Es liegt ja schliesslich auf der Hand: Sehen ist Glauben und Glauben ist Sehen. Und ich glaube ich sehe schon rot bevor ich überhaupt den Zug betreten habe. Als wir das Abteil doch noch beziehen können gehts erst richtig los, da ist Party im Bistro Wagen angesagt, wir trinken ein alkoholisches Getränk (ich kann mich hier nur für mein Suchtverhalten entschuldigen, es tut mir wirklich leid, dass ich mein Geld in flüssige Nahrung investiere und nicht für den Erhalt des Regenwaldes) und werden dazu von Musik eines deutschen Schlagersängers belästigt. Neben mir an der Bar nimmt Frau und Herr Bünzli platz, die Platzverhältnisse im Zug entspricht nicht ihren Erwartungen verkünden sie laut, dass verstehe ich, mein Platzverhältnis hat sich auch gerade zum negativen gewendet als die Frau mir ihren Allerwertesten entgegen gedrückt hat. Dies ist der Grund warum ich mich langsam in meine Kabine zurückziehe und mich in meine Bett kuschle.
Am Morgen werde ich von einer kreischenden Stimme geweckt, die dazugehörende Person beschwert sich gerade beim Schaffner über das Frühstück, welches nicht ihren Anforderungen entspricht (das Gipfeli ist zu trocken und der Orangensaft zu süss und überhaupt ist der Weltfrieden bedroht). Ach das nenne ich doch ein harmonisches Erwachen und freue mich schon auf das Frühstück welches nicht in der Komfortzone gewisser Personen liegt. Nachdem ich mein verknatschtes Gesicht einigermassen wieder auf Vordermann gebracht habe wartet auch schon das skandalöse Frühstück auf mich. Frisch gestärkt steig ich in Amsterdam aus dem Zug, die Frisur sieht beschissen aus da hilft nicht mal mehr Drei Wetter Taft
Dank meiner Kollgen mit GPS Hirnfunktionen finden wir das Hotel rasch. Nach einer kleinen Pause und einem Kleiderwechsel von mir a la Supermodel geht es nun los. Was soll ich sagen, ich finde Amsterdam jetzt schon toll, ich sehe zwar keine Tulpen aber dafür überaus nette Damen in Schaufenster und das morgens um 10.00 Uhr. Das nenne ich einmal eine Arbeitmoral. Um diese Zeit könnte ich noch nicht im Büro herumtanzen und das erst in diesen kleinen Bikinis. Naja liegt wahrscheinlich am Kaffee Konsum in diesen Shops. Was mir auffällt ist die Gefahr der man hier stetig ausgeliefert ist, das an ansonsten harmlose Fortbewegungmittel Velo auch Fietsen genannt ist hier die Todesursache Nummer 1. Mit einer Geschwindigkeit brausen diese Dinger von allen Seiten um mich und ich bekomme einen Tinitus von diesem dauernden Geläute. Es tut mir wirklich leid, dass ich als nichtsahnender Tourist den Veloweg mit der Fussgängerzone verwechselt habe. Ich fühle mich in meiner Dummheit ein bisschen deutsch. Aber auch dieses Handicap überwinde ich, als ich all die herrlichen Einkaufstrassen sehe und weiss, dass nur ich Amsterdam aus der Wirtschaftskrise helfen kann. Die nächsten Stunden verbringe ich mit dem Hochleistungsport Shoppen - Bier - Shoppen - Bier. Man bemerke die ausgewählte Zusammenstellung nur von wirklichen Fachleuten in den Disziplinen ausgeführt werden kann. Für Laien ist dies wirklich nichts. Aber da frau ja den Tag nicht nur einer Beschäftigung nachgehen kann, welche sie auch in der Schweiz betreibt, sieht sie sich noch einen Park, überaus sympathische Nebengassen und Grachten (Abflüsse) an. Der Tag wird abgerundet mit einem delikaten Abendmahl mit viel Wein. Als Abendvergnügen steht Tulpenbeobachtung aus einem Kaffeeshop an. Diese unterhaltsame Beschäftigung zeigt mir wieder, dass ich in meinem Job einfach unterbezahlt bin, ich bediene auf jedem Fall mehr Kunden als diese Tulpen und nicht nur das, wir offerieren auch noch eine Beratung. Naja dafür sind meine Arbeitszeiten angenehmer und ich werde nicht mit einer roten Laterne geschmückt. Völlig übermüdet begebe ich mich dann zurück ins Hotel, was ich nach einigen Stunde auch wieder finde.
Fortsetzung folgt........
Um überhaupt das berüchtigte Amsterdam zu erreichen hat Frau den Zug genommen, frau hat ja schliesslich ein Herz für die Umwelt schliesslich ist so eine Flora und Fauna schon sehr spannend. Nun steig ich also mit meinen Leidensgenossen in Basel in den City Night Liner ein, aber bevor dies geschieht, muss ich mich noch durch eine Traube Mitreisende kämpfen die verzweifelt ihr Abteil suchen und das in einem Wagen welcher etwa eine Differenz von 5 Nummern aufweist zu der Nummer auf ihrer Reservation. Naja ich verstehe das ja, schliesslich vertraue ich schwarzgedruckten auch erst wenn ich es selber sehe. Es liegt ja schliesslich auf der Hand: Sehen ist Glauben und Glauben ist Sehen. Und ich glaube ich sehe schon rot bevor ich überhaupt den Zug betreten habe. Als wir das Abteil doch noch beziehen können gehts erst richtig los, da ist Party im Bistro Wagen angesagt, wir trinken ein alkoholisches Getränk (ich kann mich hier nur für mein Suchtverhalten entschuldigen, es tut mir wirklich leid, dass ich mein Geld in flüssige Nahrung investiere und nicht für den Erhalt des Regenwaldes) und werden dazu von Musik eines deutschen Schlagersängers belästigt. Neben mir an der Bar nimmt Frau und Herr Bünzli platz, die Platzverhältnisse im Zug entspricht nicht ihren Erwartungen verkünden sie laut, dass verstehe ich, mein Platzverhältnis hat sich auch gerade zum negativen gewendet als die Frau mir ihren Allerwertesten entgegen gedrückt hat. Dies ist der Grund warum ich mich langsam in meine Kabine zurückziehe und mich in meine Bett kuschle.
Am Morgen werde ich von einer kreischenden Stimme geweckt, die dazugehörende Person beschwert sich gerade beim Schaffner über das Frühstück, welches nicht ihren Anforderungen entspricht (das Gipfeli ist zu trocken und der Orangensaft zu süss und überhaupt ist der Weltfrieden bedroht). Ach das nenne ich doch ein harmonisches Erwachen und freue mich schon auf das Frühstück welches nicht in der Komfortzone gewisser Personen liegt. Nachdem ich mein verknatschtes Gesicht einigermassen wieder auf Vordermann gebracht habe wartet auch schon das skandalöse Frühstück auf mich. Frisch gestärkt steig ich in Amsterdam aus dem Zug, die Frisur sieht beschissen aus da hilft nicht mal mehr Drei Wetter Taft
Dank meiner Kollgen mit GPS Hirnfunktionen finden wir das Hotel rasch. Nach einer kleinen Pause und einem Kleiderwechsel von mir a la Supermodel geht es nun los. Was soll ich sagen, ich finde Amsterdam jetzt schon toll, ich sehe zwar keine Tulpen aber dafür überaus nette Damen in Schaufenster und das morgens um 10.00 Uhr. Das nenne ich einmal eine Arbeitmoral. Um diese Zeit könnte ich noch nicht im Büro herumtanzen und das erst in diesen kleinen Bikinis. Naja liegt wahrscheinlich am Kaffee Konsum in diesen Shops. Was mir auffällt ist die Gefahr der man hier stetig ausgeliefert ist, das an ansonsten harmlose Fortbewegungmittel Velo auch Fietsen genannt ist hier die Todesursache Nummer 1. Mit einer Geschwindigkeit brausen diese Dinger von allen Seiten um mich und ich bekomme einen Tinitus von diesem dauernden Geläute. Es tut mir wirklich leid, dass ich als nichtsahnender Tourist den Veloweg mit der Fussgängerzone verwechselt habe. Ich fühle mich in meiner Dummheit ein bisschen deutsch. Aber auch dieses Handicap überwinde ich, als ich all die herrlichen Einkaufstrassen sehe und weiss, dass nur ich Amsterdam aus der Wirtschaftskrise helfen kann. Die nächsten Stunden verbringe ich mit dem Hochleistungsport Shoppen - Bier - Shoppen - Bier. Man bemerke die ausgewählte Zusammenstellung nur von wirklichen Fachleuten in den Disziplinen ausgeführt werden kann. Für Laien ist dies wirklich nichts. Aber da frau ja den Tag nicht nur einer Beschäftigung nachgehen kann, welche sie auch in der Schweiz betreibt, sieht sie sich noch einen Park, überaus sympathische Nebengassen und Grachten (Abflüsse) an. Der Tag wird abgerundet mit einem delikaten Abendmahl mit viel Wein. Als Abendvergnügen steht Tulpenbeobachtung aus einem Kaffeeshop an. Diese unterhaltsame Beschäftigung zeigt mir wieder, dass ich in meinem Job einfach unterbezahlt bin, ich bediene auf jedem Fall mehr Kunden als diese Tulpen und nicht nur das, wir offerieren auch noch eine Beratung. Naja dafür sind meine Arbeitszeiten angenehmer und ich werde nicht mit einer roten Laterne geschmückt. Völlig übermüdet begebe ich mich dann zurück ins Hotel, was ich nach einigen Stunde auch wieder finde.
Fortsetzung folgt........
Dienstag, 21. April 2009
GP Bern - oder warum ich eine Schildkröte bin
Ja ich gebe es zu, ich bin einer der Wahnsinnigen gewesen welche am letzten Samstag 16 Kilometer freiwillig gerannt (oder in meinem Fall geschlichen) ist. Ich weiss ja heute noch warum ich gedacht habe, der GP zu laufen sei eine gute Idee. Andereseits verwundert es mich nicht, da ich ja auch das Gefühl habe die Welt ist eine Scheibe und die Modefarben gelb und grün verursachen Augenkretze.
Naja als ich am Freitag meine Nummer abholte und einen Teller Pasta verdrückte war ich ja noch guten Mutes, schliesslich habe ich mich eine Woche vollgegessen und das ohne schlechtes Gewissen, da ich ja viel Kohlenhydrate zu mir nehmen musste. Die Tatsache, dass Schokolade und Appletini nicht gerade jede Menge Kohlenhydrate beeinhalten, habe ich ignoriert (so wie ich Freundschaftsanfragen aus Ghana in Facebook ignoriere).
Nun ja als ich dann am Samstag so an der Startlinie stand in meinen überaus sexy Tschibo Hosen (welche übrigens 19.90 gekostet haben und an jeder zweiten Läuferin zu sehen war) fragte ich mich ob meine machochistische Ader überhand genommen hat. WARUM tat ich mir das an, ich meine 16 ist eine hohe Zahl, auf diese ich erst in der ersten Klassen zählen konnte, warum also sie jetzt auch noch rennen??? Aber jetzt wars auch zu spät sich zurückzuziehen, darum hier mein Renn-Twitter:
Start: 16.43
Mhhh sollte mal meine Beine in Bewegung bringen, die Tschibo Hose vor mir bewegt sich auch.
16.45
Mhhh wie lange dauert das noch bis zum Ziel
16.47
Aargauerstalden - endlich es läuft von selber.
16.50
Toll ich bin noch am Anfang und dieser Kenianer ohne Tschibohose läuft schon ins Ziel
16.52
Mein Name wird gerufen, mhh muss mal so tun wie ich noch fit bin
16.53
Scheiss Altstadt, die macht auch nur fun wenn man ein Bier vor sich hat
16.54
Werde von einem 70jährigen Opa überholt, nein ich heule noch nicht
16.57
Die Sonne brennt und meine Schuhe auch
17.00
Die Tschibo Hose vor mir macht komische Geräusche, ich kriege Angst
17.02
Eine Homosapiens der mich überholt trägt Leggins und ein violettes Shirt - dachte die Gay Parade ist im August
17.10
Toll es gibt Isostar, ich mache ein Kaffekränzchen mit zwei netten Blondinen in Tschibo Hosen. Wir finden das Wetter ist heute schön und Brad Pitt sollte mehr Nacktszenen drehen
17.12
Ich nehme das Tempo von zwei 90 jährigen Omas an
17.20
Ich habe es bis zum Dälhölzli geschafft, fühle mich im Zoo wie zu Hause
17.22
Der Weg wird nicht mehr nur von Zuschauern gesäumt sondern auch von Männer die urinieren im Wald, ach ist Wildniss nicht herrlich.
17.28
Meine Frisur sitzt nicht mehr, aber dafür mein Sport BH umso besser
17.30
Ich werde von der Seite angeschrien und bemerke fast zu spät, dass dies aufmunternde Zurufe von Freunden aus meiner Klasse sind, die sich Sorgen um meine geistigen Zurechnungsfähigkeit machen, da mein Blick mittlerweile einen Waffenschein benötigt.
17.35
Ich höre etwas laut atmen hinter mir, suche verzweifelt nach meinem Pfefferspray. Aber nach einem Kontrollblick stellt sich der Unhold als 1.50 grossen verzweifelten Renner aus.
17.40
Achtung meine Eltern stehen am Wegrand, ich ordne die Frisur und schaue lieb, nicht dass es wieder heisst: Kind wie siehst du wieder aus, so kriegst du nie einen Mann.
17.45
Nach mir wäre es jetzt Zeit nach Hause zu gehen und Appletini zu trinken, aber nein diese Idioten rennen immer noch.
17.50
Warum schenken die hier eigentlich Isostar aus und nicht Bier.
17.55
Ich versuche mich an einen Song zu erinnern, welcher 1990 ein Hit war
18.00
Sanitäter schauen mich prüfend an vom Wegrand - Nein ich lebe noch danke
18.05
Ich hänge mich an eine Knackarsch - und schau mein Tempo erhöht sich imens, was so eine Motivation ausmacht
18.10
Ich höre schon wieder Zurufe - tönen wie Mitleidsbekundungen
18.15
Ich verstehe nun das Motto what comes down has to come up.....Argauerstalden lässt Grüssen meine Beine auch
18.20
Ziellauf ich gebe noch mal alles, da ich so eine herrlich Sprint leiste überhole ich noch 2 Omas und eine Schnecke.
Bestandaufnahme nach dem GP:
2 müde Beine
ich finde Isostar scheisse
Ich unüberbrückbares Verlangen nach Bier
1 Medaille (schon bezahlt)
Label Schildkröte
Frisur kaputt
Rote Backen
Ich finde den GP toll.
PS: follow me on Twitter
http://twitter.com/Janisara
Naja als ich am Freitag meine Nummer abholte und einen Teller Pasta verdrückte war ich ja noch guten Mutes, schliesslich habe ich mich eine Woche vollgegessen und das ohne schlechtes Gewissen, da ich ja viel Kohlenhydrate zu mir nehmen musste. Die Tatsache, dass Schokolade und Appletini nicht gerade jede Menge Kohlenhydrate beeinhalten, habe ich ignoriert (so wie ich Freundschaftsanfragen aus Ghana in Facebook ignoriere).
Nun ja als ich dann am Samstag so an der Startlinie stand in meinen überaus sexy Tschibo Hosen (welche übrigens 19.90 gekostet haben und an jeder zweiten Läuferin zu sehen war) fragte ich mich ob meine machochistische Ader überhand genommen hat. WARUM tat ich mir das an, ich meine 16 ist eine hohe Zahl, auf diese ich erst in der ersten Klassen zählen konnte, warum also sie jetzt auch noch rennen??? Aber jetzt wars auch zu spät sich zurückzuziehen, darum hier mein Renn-Twitter:
Start: 16.43
Mhhh sollte mal meine Beine in Bewegung bringen, die Tschibo Hose vor mir bewegt sich auch.
16.45
Mhhh wie lange dauert das noch bis zum Ziel
16.47
Aargauerstalden - endlich es läuft von selber.
16.50
Toll ich bin noch am Anfang und dieser Kenianer ohne Tschibohose läuft schon ins Ziel
16.52
Mein Name wird gerufen, mhh muss mal so tun wie ich noch fit bin
16.53
Scheiss Altstadt, die macht auch nur fun wenn man ein Bier vor sich hat
16.54
Werde von einem 70jährigen Opa überholt, nein ich heule noch nicht
16.57
Die Sonne brennt und meine Schuhe auch
17.00
Die Tschibo Hose vor mir macht komische Geräusche, ich kriege Angst
17.02
Eine Homosapiens der mich überholt trägt Leggins und ein violettes Shirt - dachte die Gay Parade ist im August
17.10
Toll es gibt Isostar, ich mache ein Kaffekränzchen mit zwei netten Blondinen in Tschibo Hosen. Wir finden das Wetter ist heute schön und Brad Pitt sollte mehr Nacktszenen drehen
17.12
Ich nehme das Tempo von zwei 90 jährigen Omas an
17.20
Ich habe es bis zum Dälhölzli geschafft, fühle mich im Zoo wie zu Hause
17.22
Der Weg wird nicht mehr nur von Zuschauern gesäumt sondern auch von Männer die urinieren im Wald, ach ist Wildniss nicht herrlich.
17.28
Meine Frisur sitzt nicht mehr, aber dafür mein Sport BH umso besser
17.30
Ich werde von der Seite angeschrien und bemerke fast zu spät, dass dies aufmunternde Zurufe von Freunden aus meiner Klasse sind, die sich Sorgen um meine geistigen Zurechnungsfähigkeit machen, da mein Blick mittlerweile einen Waffenschein benötigt.
17.35
Ich höre etwas laut atmen hinter mir, suche verzweifelt nach meinem Pfefferspray. Aber nach einem Kontrollblick stellt sich der Unhold als 1.50 grossen verzweifelten Renner aus.
17.40
Achtung meine Eltern stehen am Wegrand, ich ordne die Frisur und schaue lieb, nicht dass es wieder heisst: Kind wie siehst du wieder aus, so kriegst du nie einen Mann.
17.45
Nach mir wäre es jetzt Zeit nach Hause zu gehen und Appletini zu trinken, aber nein diese Idioten rennen immer noch.
17.50
Warum schenken die hier eigentlich Isostar aus und nicht Bier.
17.55
Ich versuche mich an einen Song zu erinnern, welcher 1990 ein Hit war
18.00
Sanitäter schauen mich prüfend an vom Wegrand - Nein ich lebe noch danke
18.05
Ich hänge mich an eine Knackarsch - und schau mein Tempo erhöht sich imens, was so eine Motivation ausmacht
18.10
Ich höre schon wieder Zurufe - tönen wie Mitleidsbekundungen
18.15
Ich verstehe nun das Motto what comes down has to come up.....Argauerstalden lässt Grüssen meine Beine auch
18.20
Ziellauf ich gebe noch mal alles, da ich so eine herrlich Sprint leiste überhole ich noch 2 Omas und eine Schnecke.
Bestandaufnahme nach dem GP:
2 müde Beine
ich finde Isostar scheisse
Ich unüberbrückbares Verlangen nach Bier
1 Medaille (schon bezahlt)
Label Schildkröte
Frisur kaputt
Rote Backen
Ich finde den GP toll.
PS: follow me on Twitter
http://twitter.com/Janisara
Sonntag, 12. April 2009
Oh du fröhliche Ostern
Ostern ist ja was nettes. Frau hat vier Tage frei und kann zu Hause ausspannen, wenn da nicht die verschiedenen Kleinigkeiten wären wie Eier malen, Besorgungen machen, Familiezusammenkunft, Fische angeln, Osternest suchen, viel Essen, schlechtes Gewissen hegen zwecks Überernährung, Muskelkater als Symptom von überaus rekordverdächtigen Verrenkungen auf der Tanzfläche eines Clubs und Schlafmangel hervor gerufen von der folgenden Aufstellung: osterliches herum huren > Ruhe
Da ich ja die besondere Ehre besitze nächsten Mittwoch eine Statistikprüfung zu schreiben, übrigens zum 2 Mal da die Korrelation von meinen mathematischen Fähigkeiten und die Anforderungen meines überaus NETTEN Dozenten sich stark negativ aufweist, möchte ich Ostern nun mal mathematisch/statistisch betrachten:
1. Variable Eier malen
Die kreative Tätigkeit Eier malen ist eine flotte Sache. Wirklich. Leider ist es mir verboten worden, mich mit Farben aus zu toben. Es ist in den letzten Jahren immer wieder zu Zwischenfällen gekommen, wo sich Farbe überall schön verteilt hat, nur nicht auf dem Ei oder die gefärbten Eier Augenkretze verursacht haben. Nun darf ich nur noch Abziehbilder kleben, was immer noch eine sehr komplexe Aufgabe ist, aber leider kreativ nicht sehr unterfordernd.
2. Variable Besorgungen machen
Da sich an Ostern die Sonntage kumulieren, ist es wichtig genug Nahrungsmittel zu Hause zu horden. Somit kann die Jagd nach Essbaren am Donnerstag und am Samstag als zentrale Aufgabe angesehen werden. Am Besten kümmert man sich 10 Minuten vor Ladenschluss darum, denn nur so kann man den netten Angestellten im Einkaufhaus auch eine schöne Ostern bescheren.
3. Variable Familienzusammenkunft
Nach Weihnachten ist dies die zweit wichtigste Zusammenkunft. Nach vier Monaten Pause ist mein Magen auch wieder soweit sich der Vorspeise meines Onkels, dem Salat meiner Tante und dem Dessert meiner Mutter anzunehmen. Die Biotta Wellness Woche wartet ja schon zu Hause um die angegessenenPfunde wieder zu reduzieren. Leider vermisse ich in den letzten Jahren den Kommentar: Ach du bist ja schon wieder gewachsen......Mhhhh die haben wahrscheinlich die Hoffnung aufgegeben, dass ich noch die 1.70 erreiche.
4. Variable Fische angeln
Naja ich gebe zu ich erlege den Fisch im Coop. Aber der Einkauf im Coop kann durchaus als Jagd angesehen werden (probiert ihr mal einen Fisch aus der Tiefkühltruhe zu klauben, wenn sich gerade dort Frau Meier und Frau Kräuchi treffen um den neusten Klatsch aus zu tauschen: Was der Kater von Herr Balmer ist schwul?????)
5. Variable Osternest suchen
Diese Tätigkeit finde ich überaus nutzlos. Für was haben wir GPS usw.?? Und überhaupt was hat jetzt Ostern mit Gegenständen suchen zu tun?? Das einzige was Menschen an Ostern suchen sollten ist mein Glauben! Denn den habe ich verloren, seit ich weiss das der Kater von Herr Balmer schwul ist und in der Stadt Bern die meisten Lokal um 01.00 schliessen. Und überhaupt wer macht sich noch die Mühe ein Nest zu suchen, wenn man doch genau weiss den Schoggi Osterhase kann man am Dienstag auch 50% billiger im Coop kaufen.
6. Variable viel Essen
Warum isst man eigentlich so viel an Ostern? Liegt wahrscheinlich daran, dass man sich halt irgendwie Beschäftigen muss, um die Arbeit nicht zu vermissen oder keinen Streit mit den Verwandten und Bekannten anzufangen. Oder als Stärkung falls man sich bei der Eiersuche verirrt und auf Rettung warten muss...
7. Variable schlechtes Gewissen zwecks Überernährung
Naja ist ja klar, dass so eine Fressorgie über vier Tage Konsequenzen hat. Wenn ich am Dienstag auf die Waage steige und diese nur stöhnt und die Anzeige wie beim einem Jackpot in die Höhe schiesst, weiss ich dass auch diese Badesaison absolut beschissen wird und fürchte
mich, dass Greenpeace vor der Tür steht und versucht mich zurück ins Meer zu heben.
8. Variable Muskelkater
Um sich ein bisschen vom Osterstress zu erholen sind Moves auf dem Dancefloor gerade das richtige. Leider wird meine Tektonik Tanz style als epileptischer Anfall gewertet und ich lande doch nur wieder nur auf der Reservebank im guter Gesellschaft von verzweifelten Singles und Alkoholleichen. Naja wenigsten habe ich mich ein bisschen bewegt und 1/12 Schoggi Osterhase verbrennt.
9. Schlafmangel
Die Variablen 1 bis 8 summieren sich und so ist es nicht verwunderlich wenn ich am Dienstag mit Augenringe zur Arbeit gehe und nicht verstehe, dass man Ostertage als Feiertage bezeichnet, den die Anstrengungen an Ostern haben jetzt wirklich nichts mit feiern zutun sondern mit unmenschlicher Anstrengung.
Zusammenfassung:
Statistisch gesehen kann man sagen das die Variablen nicht stochastisch Unabhängig sind. Weiter kann ich mit einer 95% Sicherheit sagen, das auch nächste Ostern nicht besser wird. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 % ist mein Osternest wieder unter dem Sofa versteckt und 60 %igen Wahrscheinlichkeit schaffe ich es wieder 2 Osterhasen pro Tag zu verschlingen. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99.999 % werde ich auch dieses Mal die Statistik Prüfung nicht bestehen, da ich die freie Zeit lieber mit dem osterlichen herum huren verbracht habe.....
Da ich ja die besondere Ehre besitze nächsten Mittwoch eine Statistikprüfung zu schreiben, übrigens zum 2 Mal da die Korrelation von meinen mathematischen Fähigkeiten und die Anforderungen meines überaus NETTEN Dozenten sich stark negativ aufweist, möchte ich Ostern nun mal mathematisch/statistisch betrachten:
1. Variable Eier malen
Die kreative Tätigkeit Eier malen ist eine flotte Sache. Wirklich. Leider ist es mir verboten worden, mich mit Farben aus zu toben. Es ist in den letzten Jahren immer wieder zu Zwischenfällen gekommen, wo sich Farbe überall schön verteilt hat, nur nicht auf dem Ei oder die gefärbten Eier Augenkretze verursacht haben. Nun darf ich nur noch Abziehbilder kleben, was immer noch eine sehr komplexe Aufgabe ist, aber leider kreativ nicht sehr unterfordernd.
2. Variable Besorgungen machen
Da sich an Ostern die Sonntage kumulieren, ist es wichtig genug Nahrungsmittel zu Hause zu horden. Somit kann die Jagd nach Essbaren am Donnerstag und am Samstag als zentrale Aufgabe angesehen werden. Am Besten kümmert man sich 10 Minuten vor Ladenschluss darum, denn nur so kann man den netten Angestellten im Einkaufhaus auch eine schöne Ostern bescheren.
3. Variable Familienzusammenkunft
Nach Weihnachten ist dies die zweit wichtigste Zusammenkunft. Nach vier Monaten Pause ist mein Magen auch wieder soweit sich der Vorspeise meines Onkels, dem Salat meiner Tante und dem Dessert meiner Mutter anzunehmen. Die Biotta Wellness Woche wartet ja schon zu Hause um die angegessenenPfunde wieder zu reduzieren. Leider vermisse ich in den letzten Jahren den Kommentar: Ach du bist ja schon wieder gewachsen......Mhhhh die haben wahrscheinlich die Hoffnung aufgegeben, dass ich noch die 1.70 erreiche.
4. Variable Fische angeln
Naja ich gebe zu ich erlege den Fisch im Coop. Aber der Einkauf im Coop kann durchaus als Jagd angesehen werden (probiert ihr mal einen Fisch aus der Tiefkühltruhe zu klauben, wenn sich gerade dort Frau Meier und Frau Kräuchi treffen um den neusten Klatsch aus zu tauschen: Was der Kater von Herr Balmer ist schwul?????)
5. Variable Osternest suchen
Diese Tätigkeit finde ich überaus nutzlos. Für was haben wir GPS usw.?? Und überhaupt was hat jetzt Ostern mit Gegenständen suchen zu tun?? Das einzige was Menschen an Ostern suchen sollten ist mein Glauben! Denn den habe ich verloren, seit ich weiss das der Kater von Herr Balmer schwul ist und in der Stadt Bern die meisten Lokal um 01.00 schliessen. Und überhaupt wer macht sich noch die Mühe ein Nest zu suchen, wenn man doch genau weiss den Schoggi Osterhase kann man am Dienstag auch 50% billiger im Coop kaufen.
6. Variable viel Essen
Warum isst man eigentlich so viel an Ostern? Liegt wahrscheinlich daran, dass man sich halt irgendwie Beschäftigen muss, um die Arbeit nicht zu vermissen oder keinen Streit mit den Verwandten und Bekannten anzufangen. Oder als Stärkung falls man sich bei der Eiersuche verirrt und auf Rettung warten muss...
7. Variable schlechtes Gewissen zwecks Überernährung
Naja ist ja klar, dass so eine Fressorgie über vier Tage Konsequenzen hat. Wenn ich am Dienstag auf die Waage steige und diese nur stöhnt und die Anzeige wie beim einem Jackpot in die Höhe schiesst, weiss ich dass auch diese Badesaison absolut beschissen wird und fürchte
mich, dass Greenpeace vor der Tür steht und versucht mich zurück ins Meer zu heben.
8. Variable Muskelkater
Um sich ein bisschen vom Osterstress zu erholen sind Moves auf dem Dancefloor gerade das richtige. Leider wird meine Tektonik Tanz style als epileptischer Anfall gewertet und ich lande doch nur wieder nur auf der Reservebank im guter Gesellschaft von verzweifelten Singles und Alkoholleichen. Naja wenigsten habe ich mich ein bisschen bewegt und 1/12 Schoggi Osterhase verbrennt.
9. Schlafmangel
Die Variablen 1 bis 8 summieren sich und so ist es nicht verwunderlich wenn ich am Dienstag mit Augenringe zur Arbeit gehe und nicht verstehe, dass man Ostertage als Feiertage bezeichnet, den die Anstrengungen an Ostern haben jetzt wirklich nichts mit feiern zutun sondern mit unmenschlicher Anstrengung.
Zusammenfassung:
Statistisch gesehen kann man sagen das die Variablen nicht stochastisch Unabhängig sind. Weiter kann ich mit einer 95% Sicherheit sagen, das auch nächste Ostern nicht besser wird. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 % ist mein Osternest wieder unter dem Sofa versteckt und 60 %igen Wahrscheinlichkeit schaffe ich es wieder 2 Osterhasen pro Tag zu verschlingen. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99.999 % werde ich auch dieses Mal die Statistik Prüfung nicht bestehen, da ich die freie Zeit lieber mit dem osterlichen herum huren verbracht habe.....
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